Unser Leistungsspektrum

- Krankengymnastik Die Krankengymnastik bzw. Bewegungstherapie umfasst demnach Fachbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, innere Medizin, Pädiatrie (Kinderheilkunde) und Neurologie. Außerdem fallen unter die Krankengymnastik noch prophylaktische Maßnahmen z.B. Wirbelsäulengymnastik. Krankengymnastik ist angesagt bei allen Krankheitsbildern, die eine Einschränkung der Beweglichkeit, eine Minderung der Kraft oder Störung im muskulären Gleichgewicht zur Folge haben.
- Manuelle Therapie Die manuelle Therapie dient zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven)
- Klassische Massagetherapie Die Massage ist einer der ältesten Heilmethoden der Medizin und ihr Ursprung wurde in allen Kulturen erhalten. Die klassische Massage entstand aus einer griechisch-römischen Tradition und wurde im 19. Jahrhundert wesentlich durch den schwedischen Heilgymnasten Per Henrik Link und den holländischen Arzt J. Georg Mezger geprägt. Bei der Massagetherapie kommen Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen und Vibrationen zum Einsatz. Diese verschiedenen Griffarten werden auf das Krankheitsbild, den Zustand und den Gewebebefund des Patienten zu einem Behandlungskonzept abgestimmt und zusammengestellt. Die Ziele der klassischen Massage sind eine bessere Durchblutung, Lockerung, Dehnung, Trophikverbesserung, Entkrampfung der Muskulatur und ein besserer Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken), die den Muskel verhärten können.
- Atemtherapie Diese Therapie und ihre Techniken dienen zur Pneumoniefreiheit (Lungenentzündungsvermeidung), Thoraxmobilisation (Förderung der Mobilität des Brustkorbes), Lösung und Beförderung von Sekreten sowie die Stabilisierung des Normaltonus in Haut, Bindegewebe und Muskulatur der Atemarbeit. Die Atemtherapie wird in der präoperativen und therapeutischen Behandlung bei Lungenerkrankungen und Atmungsstörungen eingesetzt. Ziel ist die Verbesserung der Ein- und Ausatmung. Man kann die Atmung noch kombinieren mit Bewegungen, Dehnlagerungen, atemerleichternden Techniken und Massagetechniken.
- Manuelle Lymphdrainage Die Lymphdrainage ist bis vor 50 Jahren ein Stiefkind der Medizin gewesen, obwohl es schon erste Beschreibungen und Erkenntnisse des Lymphgefäßsystems vor dem 16. Jahrhundert gegeben hat. In seiner Gesamtheit wiederentdeckt und beschrieben wurde das Lymphgefäßsystem erst wieder im 17. Jahrhundert. Auch heute noch wird vielfach die Lymphologie an der Universität und bei ärztlichen Fortbildungen stark vernachlässigt. Unter manuelle Lymphdrainage verstehen wir manuelles abtrainieren (Ab- und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen.
- Thermotherapie (Fango/Naturmoor, Heißluft, heiße Rolle, Eispackungen)
Heißluft (Rotlicht): die Behandlung mit Rotlicht zur Durchblutungsförderung, Muskeldetonisierung und Schmerzdämpfung.
Fango: die Fango-Packung, ein Schlamm aus vulkanischen Mineralien. Durch die Wärme fängt der Körper an zu schwitzen. Das Blut zirkuliert schneller, außerdem nimmt der Körper Mineralstoffe auf. Heiße Rolle: sie bietet die Möglichkeit der gezielten Wärmeapplikation und gleichzeitigen Massageeffekt. Die Heiße Rolle ist eine Rolle aus zwei oder mehr Handtüchern, welche trichterförmig aufgerollt und dann mit heißem bzw. kochendem Wasser durchtränkt werden. Der Therapeut beginnt mit kurzem und kräftigem Drücken die Rolle an den Körper zu bringen, wobei es durch die Wärme und dem Druck der Anwendung zu einer deutlichen Mehrdurchblutung an den behandelten Körperstellen kommt. Diese Behandlungsform ist auch als tonusmindernde Vorbehandlung für eine nachfolgende Krankengymnastik und/oder Massage angezeigt. Eispackungen: die Kälteanwendung (Eis) ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die krankengymnastische Behandlung. Sie wird eingesetzt u.a. zur Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder bei frischen Verletzungen, zur Entzündungshemmung sowie zur Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen. - Extension im Schlingentisch Bei der Schlingentischbehandlung erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Es werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen aufgehängt. Dadurch werden Wirbelsäule und Gelenke entlastet. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden.
- Bindegewebsmassage Bindegewebsmassagen sollen die Abwehrkräfte mobilisieren. Während der Massage findet man subjektiv ein angenehmes Schneidegefühl, welches zu einer Reizung der Haut bzw. des Unterhautbindegewebes führt. Sensibilitätsstörungen der Haut, Berührungsschmerzen, sowie Funktionsstörungen einzelner Organe werden oftmals positiv beeinflusst.
- Schröpfglasbehandlung Bei der Schröpfkopftherapie werden Schröpfköpfe/Schröpfglocken verwendet. Im Volksmund wird diese Therapieform als Schröpfen bezeichnet. Das zu behandelnde Gebiet wird leicht eingeölt. Nun wird ein Schröpfkopf aufgesetzt und über den zu behandelnden Bereich verschoben. Die Behandlung wirkt stark durchblutungsfördernd.
- Beckenbodentraining Das Beckenbodentraining dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Dies ist wie bei jeder anderen Muskelgruppe möglich. Allerdings ist ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur für viele Menschen schwierig, weil es sich dabei um „unsichtbare“, im Körperinneren verborgene Muskeln handelt.
- Behandlung des Kiefergelenks/CMD Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD ist ein Begriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. CMD ist als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich definiert. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur, Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks.
- Kinesiotaping
Kinesio-Taping ist eine ganzheitliche und medikamentenfreie
Therapiemethode mit einem außergewöhnlich breiten Anwendungsspektrum.
Kinesio-Taping ist in vielen Ländern der Welt als unterstützende
Therapie etabliert und ein wichtiger Bestandteil der moderner
Behandlungskonzepte.
Bei dieser Tapetechnik wird ein sehr dehnbares und selbstklebendes Gewebeband – das Kinesio-Tape – verwendet, welches in besonderer Weise die Behandlung vieler Beschwerdebilder unterstützt. Als medikamentenfreie Behandlungsmethode ist das Kinesio Taping vor allem auch in der Schmerztherapie eine wertvolle Ergänzung.
Durch die Kinesio – Taping – Methode wird der Heilungsprozess positiv beeinflusst, da die verletzten Strukturen aktiviert, anstatt immobilisiert werden. Nach dem Auftragen des Tapes hat der Patient dadurch eine 24 stündige lymphatische und zirkulatorische Massage.
Wann wird das Kinesio-Tape eingesetzt?
- Gelenkbeschwerden
- Verspannungen
- Rückenschmerzen
- Überlastungsschmerzen
- Sportverletzungen
- Wellnessmassagen
- Pilates-Training
Pilates-Training ist ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Das Training beinhaltet Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung. - Prävention
Unsere Gesundheitsvorsorge für Sie:
Ist Ihr Ziel nach einer Behandlungsserie noch nicht erreicht, oder möchten Sie präventiv etwas für Ihre Gesundheit tun, bieten wir Ihnen Beratung sowie Gesundheitsförderung bzw. –stabilisierung bei bestehenden Grunderkrankungen.
Sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.
Unsere Gesundheitsvorsorge für Sie
Tel. 06432/6440145 - Hausbesuche
Wir kommen auch zu Ihnen!
Wenn Sie oder ein Angehöriger krankheits- oder altersbedingt nicht in der Lage ist, in die Praxis zu kommen, machen wir auch Hausbesuche oder kommen ins Seniorenheim. Dazu ist es notwendig, dass auf Ihrem Rezept der entsprechende Punkt “Hausbesuch” verordnet ist. Fragen Sie Ihren Arzt danach oder sprechen Sie uns an - wir bemühen uns Ihnen zu helfen.
Prinzipiell sind die meisten physiotherapeutischen Behandlungen als Hausbesuch möglich.
Copyright 2014 Melanie Katrin Laux